Papst Johannes Paul der II. in Osnabrück
Na, dass ist doch eine Schallplattenveröffentlichung wert? Schließlich, so erfährt man in einer einleitenden ermüdenden Darstellung der 1200-jährigen Geschichte des Bistums Osnabrück durch den noch weit langsamer als der Papst sprechenden Generalvikar und Demdechant Dr. Heinrich Heitmeyer, handelte es sich hierbei - wir schreiben das Jahr 1980 - um den allerersten Besuch eines Papstes.
Die folgenden Ausschnitte aus der deutschsprachigen Ansprache des Papstes auf der Illoshöhe zeugen von der unglaublichen Präsenz und rhetorischen Begabung des Johannes Paul II sowie den inhaltlichen Schwerpunkten seiner Amtszeit. Überraschend für mich waren Pauls Gedankengänge zur Diaspora der Osnabrücker Christen (!) in einer wenig gläubigen Umgebung. Ich hatte ja keine Ahnung, dass dies ein so großes Problem ist. Ein geradezu überschäumend begeistertes Dankeswort des Bischofs von Osnabrück, Dr. H.H. Wittler, ist die Folge. Eine Ikone der Gottesmutter wird überreicht.
Der Hörer, dem das die Platte einleitende "Geläute aller Domglocken" des Domes zu Osnabrück selbst am Ende der 2. Seite noch immer in den Ohren klingen dürfte (ein Gottesdienst für Gehörlose ist übrigens ebenso auf der Publikation dokumentiert...), wird schließlich mit dem päpstlichen Segen am Ende der letzten Ansprache im Dom aus der frommen Stunde entlassen.
Eine unterhaltsame Platte dort, wo der Papst spricht. Die Kunst der persönliche Ansprache der Menschen beherrscht er bereits 1980 dermaßen genial, dass selbst Ungläubige ihm gern zuhören dürften. Kommentar und Bearbeitung des Plattenprogramms ist dagegen leider fast als mangelhaft zu bezeichnen.
Die folgenden Ausschnitte aus der deutschsprachigen Ansprache des Papstes auf der Illoshöhe zeugen von der unglaublichen Präsenz und rhetorischen Begabung des Johannes Paul II sowie den inhaltlichen Schwerpunkten seiner Amtszeit. Überraschend für mich waren Pauls Gedankengänge zur Diaspora der Osnabrücker Christen (!) in einer wenig gläubigen Umgebung. Ich hatte ja keine Ahnung, dass dies ein so großes Problem ist. Ein geradezu überschäumend begeistertes Dankeswort des Bischofs von Osnabrück, Dr. H.H. Wittler, ist die Folge. Eine Ikone der Gottesmutter wird überreicht.
Der Hörer, dem das die Platte einleitende "Geläute aller Domglocken" des Domes zu Osnabrück selbst am Ende der 2. Seite noch immer in den Ohren klingen dürfte (ein Gottesdienst für Gehörlose ist übrigens ebenso auf der Publikation dokumentiert...), wird schließlich mit dem päpstlichen Segen am Ende der letzten Ansprache im Dom aus der frommen Stunde entlassen.
Eine unterhaltsame Platte dort, wo der Papst spricht. Die Kunst der persönliche Ansprache der Menschen beherrscht er bereits 1980 dermaßen genial, dass selbst Ungläubige ihm gern zuhören dürften. Kommentar und Bearbeitung des Plattenprogramms ist dagegen leider fast als mangelhaft zu bezeichnen.
volkerhoeren - 26. Sep, 11:48